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Die Rolle der CO2-Kompensation

Bevor Sie sich für eine CO2-Kompensation entscheiden, sollten Sie unbedingt zuerst in Ihrem Unternehmen selbst versuchen, die Emissionen zu verringern. Dabei gilt eine einfache Regel: Mehr Treibstoffverbrauch bedeutet mehr CO2.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Flotte möglichst wenig Treibstoff verbraucht, indem Sie z. B. auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge umrüsten. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, setzen Sie auf fossile Brennstoffe mit möglichst geringen CO2-Emissionen. Zudem können Sie die Effizienz jedes einzelnen Fahrzeugs verbessern, indem Sie es regelmäßig warten (v.a. auch die Reifen überprüfen) und unnötige Fahrten oder unnötige Ladung vermeiden. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Mitarbeiter schulen, möglichst treibstoffsparend zu fahren.

Zusätzlich dazu bietet Shell Ihnen nun einen neuen Service an, um die CO2-Emissionen Ihrer Flotte zu kompensieren. Nach der Anmeldung wird dieser Service einfach mit Ihrer Shell Card gekoppelt. Shell erfasst den Treibstoffverbrauch Ihrer Flotte und berechnet daraus die im Lebenszyklus des Treibstoffs entstehenden CO2-Emissionen. Dann kauft Shell die Menge sogenannter CO2-Punkte, die nötig ist, um diese Emissionen zu kompensieren. Ihr Kompensationsbeitrag erscheint in Ihrer gewohnten Rechnung.

Wie funktioniert es?

  1. Ihre Fahrer nutzen ihre Shell Card wie gewohnt.
  2. Shell speichert auf Basis der Shell Card-Daten den Treibstoffverbrauch Ihrer Flotte und berechnet daraus die entstehenden CO2-Emissionen im Lebenszyklus der Treibstoffmenge.
  3. Shell kauft die jeweilige Menge CO2-Credits ein, die notwendig ist, um unvermeidbares CO2 zu kompensieren.
  4. Sie bezahlen den notwendigen Kompensationsbeitrag mit Ihrer gewohnten Rechnung. Zudem erhalten Sie jährlich ein Zertifikat, dass die Kompensation Ihrer CO2-Emissionen, die im Treibstofflebenszyklus entstanden sind, bestätigt.

Shell integriert diesen Service in Ihre bestehenden Prozesse und Rechnungen. An den gewohnten Verwaltungsschritten ändert sich nichts.

Die Projekte

Shell beteiligt sich weltweit an Projekten zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Diese Projekte unterstützen zudem die Menschen vor Ort und tun etwas für den Naturschutz.

Tree trunk and roots image

Ein Projekt aus dem Shell Portfolio: Cordillera Azul (Peru)

Zwischen den peruanischen Anden und dem Amazonasbecken liegt der Nationalpark Cordillera Azul. Mit seinen beeindruckenden Bergketten, den blauen Lagunen und den vielen Tier- und Pflanzenarten trägt dieses Gebiet nicht umsonst den Namen „Juwel des peruanischen Amazonas“. Dieses Juwel schützt das Ecosphere+ Naturschutzprojekt Cordillera Azul. Rund 1,6 Mio. Hektar bedrohter Regenwald konnten hier bereits bewahrt werden – Lebensraum für 28 bedrohte Arten. Zudem wurden durch das Projekt bisher über 20 Mio. Tonnen CO2 kompensiert. (Stand: Dezember 2018)

Alle Projekte aus dem Shell Portfolio sind nach hohen internationalen Standards zertifiziert: z.B. dem Verified Carbon Standard (VCS), dem Gold Standard, dem Clean Development Mechanism (CDM) oder dem Climate Action Reserve (CAR). Um zu gewährleisten, dass die Projekte diesen Standards entsprechen, werden sie regelmäßig von unabhängigen Drittstellen geprüft.

Vorteile der CO2-Kompensation

Die Kompensation der CO2-Emissionen Ihrer Flotte hat mehrere Vorteile: Ihre Geschäftstätigkeit wird nachhaltiger und Sie können die wachsenden Anforderungen interner und externer Interessenvertreter an Ihre Leistungen im Bereich Umweltschutz erfüllen.

Shell arbeitet an Projekten, die nicht nur CO2-Emissionen kompensieren, sondern auch Organisationen vor Ort unterstützen; bspw. durch die Finanzierung neuer Schulen oder den Bau von Anlagen zur Trinkwasserversorgung.

Was wird kompensiert?

Shell kompensiert das CO2, das im gesamten Lebenszyklus des Treibstoffs entsteht. Dazu gehören der CO2-Ausstoß bei der Gewinnung von Rohöl, beim Transport, bei der Raffination, der Distribution und der Betankung sowie bei der Verbrennung des Treibstoffs im Motor.

Die Berechnung der CO2-Emissionen durch Shell basiert auf den Emissionsfaktorlisten aus dem 'JEC Well-to-Wheels analysis of future automotive fuels and powertrain options significant for Europe', WELL-to-WHEELS Report Version 4a, 2014  sowie den internationalen Biotreibstoffbeimischungszielen. Für LNG ergibt sich die Berechnung aus den Emissonafaktorlisten aus dem Bericht der DEFRA 2017 . Die Berechnung geht dabei von einem durchschnittlichen Biogehalt nach den Marktspezifikationen aus.

Kontaktieren Sie uns, wenn auch Sie die CO2-Emissionen Ihrer Flotte ausgleichen möchten.

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