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Polymermodifizierte Bitumen
Shell Caribit und Shell Cariphalte
Shell ebnet den Weg
Wirtschaftswachstum und offene Grenzen bedeuten mehr Schwerlastverkehr mit immer höheren Achslasten. Hinzu kommt die fortschreitende Klimaerwärmung. Das bedeutet, unsere Straßen müssen so viel aushalten wie nie zuvor. Die Folge: Die Reparaturintervalle werden immer kürzer. Deshalb brauchen wir einen Asphalt, der auch in Zukunft diesen Belastungen gewachsen ist. Die polymermodifizierten Bitumen Shell Caribit und Shell Cariphalte tragen maßgeblich dazu bei.
Mit den hervorragenden Eigenschaften von Shell Caribit und Shell Cariphalte begegnen wir den ständig steigenden Beanspruchungen der Straßen durch Verkehr und Witterung.
- Verbesserte Kohäsion (innerer Zusammenhalt)
- Verbesserte Adhäsion (Haftung am Gestein)
- Vergrößerte Plastizitätsspanne
- Ausgeprägte elastische Eigenschaften
- Verlängerte Gebrauchsdauer
Shell Caribit und Shell Cariphalte für spezielle Anwendungen
Offenporiger Asphalt: Shell Cariphalte OPA
Verwendung von Ausbauasphalt: Shell Cariphalte 25 RC, Shell Cariphalte 45 RC, Shell Cariphalte 65 RC, Shell Cariphalte 85 RC
Der Zeit voraus
Um den gestiegenen Anforderungen an die Straßen Rechnung zu tragen, wurden neue Spezifikationen und Prüfverfahren für polymermodifizierte Bitumen eingeführt. Kein Problem für Shell Kunden: Die polymermodifizierten Bitumen Shell Caribit und Shell Cariphalte, erstmals in den 80er Jahren eingesetzt, werden ständig weiterentwickelt und erfüllen die neuen Spezifikationen ohne Einschränkungen. Auch für spezielle Anwendungen wie offenporigen Asphalt, SAMI - Schichten, Dünnschichtbeläge im Heißeinbau und Emulsionen sowie für den optimalen Einsatz von Ausbauasphalt bieten wir spezielle Shell Caribit und Shell Cariphalte an. So können Sie beste Qualität bei der Lösung aller Aufgaben sicherstellen.
Diese Seiten möchten Sie über die neuen gebrauchsbezogenen Qualitätskriterien und die aktuelle Produktpalette von Shell Caribit und Shell Cariphalte informieren.
Neue Qualitätskriterien für Bitumen und Asphalt und die Anwendung auf Shell Bitumen
Das mit großem Aufwand in den USA durchgeführte Forschungsprogramm für den Straßenbau SHRP (Strategic Highway Research Program) und dessen Ergebnisse werden auch in Deutschland durch die europäische Normung für Bitumen und polymermodifizierte Bitumen Einzug in die entsprechenden Regelwerke halten. Aktuelles Beispiel hierfür ist die Einführung der neuen TL PmB 2001. Ziel von SHRP war es, gebrauchsbezogene Qualitätskriterien zu ermitteln, um das Praxisverhalten von Bitumen und Asphalt so genau wie möglich im Labor vorherzusagen.
Prüfung am Bitumen
Steifigkeit
Zur Bestimmung dieser Eigenschaft wird eine Bindemittelprobe im Dynamischen Scherrheometer (DSR) zwischen zwei Stahlplatten gefüllt. Die obere Platte oszilliert auf der Bindemittelprobe. Es wird entweder die Kraft gemessen, die für eine vorgegebene Auslenkung benötigt wird, oder die erreichte Auslenkung bei vorgegebener Kraft. Mit dem DSR können folgende wichtige Parameter ermittelt werden: der komplexe Schubmodul G*, die daraus abgeleitete Größe G*/sind (Maß für Steifigkeit) und außerdem die "Nullscherviskosotät" oder Zero Shear Viscosity (ZSV). Die ZSV simuliert die Viskosität des Bindemittels bei langsam fahrenden bzw. stehendem Verkehr und prognostiziert damit die Widerstandskraft gegen bleibende Verformungen.
Tieftemperaturverhalten
Im Biegenbalkenrheometer (BBR) wird ein Bitumenbalken in einem Kältebad mittig mit einer Last beaufschlagt und die Durchbiegung zeitabhängig gemessen. Daraus kann die Steifigkeit S berechnet werden. Zusätzlich wird die Steifigkeit / Belastungs-zeitkurve im logarithmischen Maßstab aufgezeichnet. Nach 60 Sek. Belastungszeit wird die Steigung der Kurve ermittelt. Für die Steifigkeit und die Steigung der Kurve wurden Grenzwerte definiert. Es werden die Temperaturen angegeben, bei denen diese Grenzwerte erreicht werden. In Deutschland ermittelt man, abweichend vom SHRP, die Steifigkeit des Bitumenbalkens bei einer vorgegebenen Temperatur. Es wird ein Grenzwert für die Steifigkeit angegeben, der nicht überschritten werden darf.
Kohäsion
Bei der Kraftduktilität handelt es sich um eine herkömmliche Duktilitätsmessung, bei der zusätzlich die Kraft bestimmt wird, die zum Auseinanderziehen der Bindemittelprobe benötigt wird. Durch Integration der zugehörigen Lastverformungskurve wird die Formänderungsarbeit bestimmt. Je höher dieser Wert, desto besser ist der innere Zusammenhalt (Kohäsion) des Bindemittels.

