Inhalte | nach oben
Umwelt
Um den wachsenden Energiebedarf der Welt decken und die Umwelt schützen zu können, werden neue Technologien, neue Partnerschaften und neue Arbeitsweisen benötigt. Daher suchen wir kontinuierlich nach Möglichkeiten, die Auswirkungen unserer Tätigkeit auf die Umwelt zu verringern.
Shell und der Klimawandel

1997 waren wir eines der ersten Energieunternehmen, das die Bedrohung durch den Klimawandel ernst nahm, Regierungen, die eigene Branche und die Energieverbraucher zum Handeln aufforderte und selbst Massnahmen ergriff. Unsere neuesten Energieszenarien verdeutlichen, dass zur Deckung des wachsenden Energiebedarfs der Welt noch mehrere Jahrzehnte lang auf fossile Energieträger zurückgegriffen werden muss. Daher müssen die CO2-Emissionen aus der Nutzung von Kohle, Öl, und Erdgas unter Kontrolle gebracht werden, um den Klimawandel einzudämmen.
Unser Ansatz umfasst:
1. Steigerung der Effizienz unserer Betriebsstätten
2. Schaffung nennenswerter Kapazitäten zur Abtrennung und Einlagerung von Kohlendioxid (engl. „Carbon Capture and Storage“, CCS). Die der CCS zugrunde liegenden Technologien haben sich bewährt und wir engagieren uns in einer Reihe von Projekten, um so schnell wie möglich praktische Erfahrungen zu sammeln.
3. Forschung und Entwicklung von Technologien zur Steigerung der Effizienz und Senkung der Emissionen.
4. Erschliessung CO2-armer Energieträger, einschliesslich Steigerung der Erdgasversorgung und Entwicklung von Treibstoffen bzw. Biotreibstoffen.
5. Einwirkung auf die Energienachfrage. Durch Ausweitung des Marktes für Produkte und Dienstleistungen wie Treibstoffspar-Formeln bei unserem Benzin und effiziente Schmierstoffe helfen wir Millionen von Privat- und Geschäftskunden, ihren Energieverbrauch zu senken und weniger CO2 zu emittieren.
6. Bereitstellung unseres Know-how für effektive politische Rahmenbedingungen zur Steuerung des Ausstosses von CO2 und anderer Treibhausgase auf internationaler Ebene.
Management der Umweltauswirkungen
Artenvielfalt: Shell setzt sich aktiv für Naturschutz und den Schutz der Artenvielfalt ein.
Neben der Implementierung von Aktionsplänen zum Schutz der Artenvielfalt arbeiten wir ausserdem eng mit führenden Naturschutzverbänden, wie Wetlands International und der International Union for the Conservation of Nature (IUCN), zusammen, um Forschungsvorhaben, beispielsweise zur besseren Identifizierung von bedrohten Arten, zu unterstützen.
Vermeidung von Produktaustritten: Austritte von Öl und Ölprodukten können der Umwelt schaden und unsere Mitarbeiter und die Anrainergemeinden erheblichen Risiken aussetzen. Tankerhavarien erregen zwar in besonderem Masse öffentliches Aufsehen, kommen aber nur selten vor. Im Jahr 2008 beförderten die von uns verwalteten Schiffe 40 Millionen Tonnen Fracht und dabei kam es zu keinerlei Produktaustritten. Die Produktmenge, die an unseren Betriebsstätten aus Gründen, die wir direkt verhindern könnten - wie Korrosion oder operatives Versagen -, austritt, ist kontinuierlich zurückgegangen. Dank stetiger Verbesserungen bei Betrieb und Wartung unserer Anlagen verzeichnen wir derzeit knapp 80% geringere Austrittsmengen als noch 1998.
Massnahmen gegen Luftverschmutzung: Shell arbeitet hart daran, seinen operativen Ausstoss lokaler Schadstoffe zu reduzieren. Dazu waren umfangreiche Investitionen erforderlich. Anlagen wurden erneuert, sauberere Verbrennungstechnik installiert und Schwefeldioxod-Filter eingebaut.
Senkung unseres Wasserverbrauchs: Beim Versuch, unseren Wasserverbrauch zu senken, spielt neue Technologie eine entscheidende Rolle. So wurde beispielsweise unsere Pearl GTL-Anlage in Katar so konstruiert, dass diese keinerlei Frischwasser aus der wasserarmen Umgebung zieht. Innerhalb des Schoonebeek-Projekts in den Niederlanden wird kommunales Abwasser zur Dampferzeugung wiederverwertet. Im Oman arbeiten wir derzeit an einem Projekt zum Bau von Schilfkläranlagen, über welche 45.000 Kubikmeter Wasser gereinigt werden sollen, die im Rahmen der Ölproduktion unseres Joint Ventures tagtäglich an die Oberfläche befördert werden.

