Im vergangenen Jahr setzte das französische Team Microjoule-La Joliverie mit seinem Prototypen einen neuen Streckenrekord: mit einem Liter Benzin legte das Fahrzeug hochgerechnet eine Strecke von 3.315 Kilometern zurück – eine Distanz so weit wie von Bern bis nach Las Palmas de Gran Canaria. Auch die Teams der Fachhochschule Haute école Arc aus Neuchâtel versuchen an die Erfolge des Vorjahrs anzuknüpfen. Immerhin konnte das Team mit hochgerechnet 1.591 Kilometern einen respektablen 7. Platz in der stark besetzten Prototypen-Kategorie einfahren.

Beide Teams gehen motiviert in den Wettbewerb. Während das ARC Team Proto mit seinem Prototyp-Fahrzeug neue Erfolge verzeichnen will, startet das ARC Team mit seinem selbstkonstruierten Fahrzeug in der Kategorie UrbanConcept. Für die Jubiläumsauflage des Shell Eco-marathon Europe wurde das Fahrzeug auf einen Antrieb mit Biotreibstoff (Ethanol) umgestellt. Die Ziele sind bei beiden Teams nach wie vor hoch gesteckt. Teamleiter Dimitri Glanzmann sagt: „Wenn wir gewinnen würden, wäre das für uns ein großer Erfolg und würde die Arbeit der letzten 14 Jahre belohnen.“

Lorenz Burkart, Countrychair der Shell Switzerland AG, lobte die Motivation der insgesamt 228 qualifizierten Teams aus Europa und Afrika: „Das Engagement der Studenten und die große Leidenschaft, die von den Teams an den Tag gelegt wird, ist außergewöhnlich. Ich bin überzeugt, dass die Teilnehmer neue Bestwerte auf die Straße bringen werden.“

Der Shell Eco-marathon hat sich in seiner Geschichte zu einem der wichtigsten Foren für nachhaltige Mobilität entwickelt. Die Veranstaltung wurde 1985 erstmals im südfranzösischen Le Castellet ausgetragen und wechselte danach mehrfach seinen Austragungsort: Von 2009 bis 2011 wurde er in Deutschland auf dem Lausitzring veranstaltet, dann folgte der Umzug nach Rotterdam.

Über den Shell Eco-marathon

Beim Shell Eco-marathon Europe wird in zwei Kategorien gefahren: In der „UrbanConcept“-Klasse müssen die Fahrzeuge prinzipiell für den Straßenverkehr geeignet sein, dagegen sind in der Klasse der „Prototypen“ der Konstruktion kaum Grenzen gesetzt. In beiden Kategorien gibt es zwei Hauptarten von Motoren: Verbrennungs- und Elektromotoren. Beim Verbrennungsmotor können die Teilnehmer zwischen Benzin, Diesel, Ethanol, synthetischem Diesel aus Erdgas (GTL) oder Erdgas (CNG) wählen, beim Elektromotor zwischen Batterie und Brennstoffzelle.

Im Wettkampf müssen die Fahrzeuge zehn Runden á 1,6 km auf dem Parcours zurücklegen, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Dabei dürfen sie nicht länger als 39 Minuten fahren; die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt mindestens 25 km/h. Danach wird der Treibstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Treibstoff oder eine Kilowattstunde Strom verbraucht hätte. Sieger ist das Team mit der weitesten Strecke.

Die Schweizer Teams:
STADT TEAM HOCHSCHULE KATEGORIE
Neuchâtel ARC Team Proto HE-Arc Ingenierie Prototyp (Benzin)
Neuchâtel ARC Team HE-Arc Ingenierie UrbanConcept (Ethanol)

Pressekontakt:

Shell (Switzerland)
Jane Nüssli
Tel.: +41 41 769 4076
Jane.Nuessli@shell.com

AG Edelman GmbH
Ulrich Menne
Telefon: +49 40 37479875
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