Wenn im Winter trotz intakter Batterie der Diesel nicht anspringt, haben Autofahrer schnell den Treibstoff im Verdacht. Die Treibstoffqualität ist jedoch in vielen Fällen nicht der Grund, so bietet Shell den Shell Diesel und den Shell V-Power Diesel Treibstoff ganzjährig an ihren Stationen in einer speziellen Winterqualität an.

Wenn der Diesel dennoch streikt, sind daher häufig andere Faktoren die Ursache. Zum einen kann sich durch die sogenannte Tankatmung aus der Luftfeuchtigkeit Wasser im Treibstoffsystem absetzen. Dies führt bereits bei geringen Minusgraden zum Vereisen des Treibstofffilters und damit zur Verringerung der Durchlässigkeit. Auch verschmutze oder zu engmaschige Treibstofffilter mindern die Durchlässigkeit. Zum anderen ist auch der Standort des PKW entscheidend. Auch wenn die Temperatur beim Start am Morgen deutlich über –20°C liegt, können die Tiefstwerte während der Nacht deutlich darunter gelegen haben. Stand der Wagen ungeschützt in eisigem Wind, können ebenfalls Frostschäden durch weitergehende Auskühlung entstehen.

*nach Prüfnorm EN 116

Empfehlungen zum Schutz vor Ausfällen

  • Fahrzeuge möglichst windgeschützt und trocken abstellen.
  • Leistungsfähigkeit der Starterbatterie kontrollieren.
  • Keilriemenspannung prüfen. Ist sie zu gering, kann die Lichtmaschine die Batterie nicht richtig laden.
  • Treibstofffilter auf Wasser und Verschmutzungen prüfen und ggf. wechseln.
  • Bereits auskristallisierte Paraffine lösen sich grundsätzlich nur unter entsprechender Wärmezufuhr wieder auf. Bei Ausfall des Motors/Fahrzeugs durch auskristallisierte Paraffine im Treibstoffsystem hilft daher nur das  Aufwärmen in einem geheizten Raum bzw.  das Beheizen des Treibstoffsystems – aber nie mit offener Flamme!
  • Unsere Dieseltreibstoffe werden in den Wintermonaten bezüglich der Kälteeigenschaften optimal eingestellt, so dass wir von einer Zugabe handelsüblicher Additive zur Verbesserung des Kälteschutzes abraten.

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